Nachhaltigkeit

Ladies Night

Liebe Frauen, es ist Zeit für eine kleine Revolution. Eine Tampon-Revolution.

Mensturationstassen

Hast du schon von diesem Ding gehört, das dir das Leben während deiner Tage massiv vereinfacht? Kein Stress, weil kein Tampon dabei. Kein Stress, weil Tampon voll und mitten in einer Sitzung. Kein Stress, weil Tampon voll und keine Toilette da. Kein Stress, weil Tampon raus, aber kein Abfalleimer. Kein Geruch. Kein Abfall. Kein Stress, weil am vierten Tag die Scheide trocken geworden ist, und der Tampon vom Gefühl her eher rein quietscht als rein flutscht. Unbeschwertes Schwimmen. Geld sparen.

Klingt zu cool um wahr zu sein?

Komm an unsere Ladies Night und informier dich, wie die Menstruationstasse funktioniert. Ich und eine Kundin, die neu auf die Menstruationstasse umgestiegen ist, werden dir von unseren Erfahrungen erzählen. Wie du das Ding gut rein und wieder raus bringst. Wie die Reinigung funktioniert. Frag alles, was du wissen möchtest!

 

Ladies Night vom 18. Mai 2017

Wann: Donnerstag, 18. Mai 2017

Zeit: 19.15 - 20.30 Uhr

Wo: ORGANIC BODY CARE, Badenerstrasse 131, 8004 Zürich

Anreise: Bus 32, Tram 2 oder Tram 3 bis Kalkbreite oder S-Bahn bis Bahnhof Wiedikon. Ab Kalkbreite / Bhf. Wiedkon 5 min. zu Fuss.

 

Anmeldung Ladies Night

Die Menstruationstasse von Lamazuna

Eine Menstruationstasse ist DIE umweltfreundliche, chemiefreie und geldsparende Alternative zu Binden oder Tampons. Ich verkaufe die Menstruationstassen von Lamazuna. Von dieser Marke habe ich auch andere Zero-Waste-Produkte.

Die Menstruationstasse von Lamazuna wird zu 100 % aus medizinischem Silikon gefertigt und kommt komplett ohne Latexkomponenten aus. Sie ist somit hypoallergen. Sie hat eine gute Passform und schützt zuverlässig.

Die Menstruationstasse von Lamazuna wird ähnlich wie ein Tampon eingeführt. Sie fasst etwas dreimal so viel wie ein Tampon und kann im Körper bis zu 12 Stunden verweilen. Eine regelmässige Reinigung gewährleistet eine langjährige Verwendungsdauer. Du schonst mit dieser Tasse also dein Portmonnaie - und du schonst Ressourcen, da weitere Wegwerfprodukte samt Verpackung nicht mehr benötigt werden. Am Ende des Zyklus und vor dem Wiedereinsetzen wird die Tasse ausgekocht. Sie wird in einem pinken bzw. gelben Bio-Baumwollsäckchen aufbewahrt, welches in Indien gefertigt wird.

Der Cup wird in Frankreich hergestellt. Er ist in zwei Grössen erhältlich.

 

Menstruationstasse (Grösse 1)

Menstruationstasse (Grösse 2)

Rivelles: Kosmetik aus dem grössten Laubwald Europas

Mit Rivelles ist eine Perle unter den europäischen Naturkosmetiklabels ins Sortiment von ORGANIC BODY CARE eingezogen.

 

DIE PRODUKTE VON RIVELLES KOMMEN IN NATURREINER QUALITÄT UND STYLISHER VERPACKUNG DAHER. DER BRAUNE BIOPLASTIK IST VOLLSTÄNDIG BIOLOGISCH ABBAUBAR.

 

Kosmetik aus dem Wienerwald

Rivelles entwickelt und produziert seine Rezepturen und Düfte im Wienerwald, dem grössten Laubwaldgebiet Europas. Diese Umgebung bietet Pflanzen wie Birken-, Beerenblätter und Kräuter, die Rivelles wild sammelt und daraus die natürliche Extrakte für die Produkte selbst herstellt. Ihr höchster Anspruch gilt den Inhaltsstoffen. Rivelles ersetzt nicht natürliche Zusätze, Silikone, Parabene oder hormonell wirksame Chemikalien durch pflanzliche Öle, reine Extrakte und Essenzen. Die Shampoos und Conditioner beispielsweise enthalten Brokkolisamenöl, Ribiselblätter oder Aprikosenkernöl und sind exakt auf den jeweiligen Haartyp abgestimmt.

 

Immer frisch produziert

Die Rivelles Linie ist auch für besonders sensible Haut gut verträglich, da nur naturidentische, BDHI-konforme Konservierungsstoffe in minimalster Dosierung eingesetzt werden. Die Produkte werden immer frisch produziert und sind nach dem Öffnen ein halbes Jahr haltbar. Wer sie länger haltbar machen möchte, stellt sie einfach in den Kühlschrank – genau wie bei Lebensmitteln.

 

Rivelles Artless Pflegelinie

ARTLESS IST EINE PFLEGELINIE FÜR BESONDERS REIZEMPFINDLICHE UND SENSIBLE HAUT. OHNE DUFTSTOFFE, SYLICATE UND GLUTEN.

 

Pflegeserie für die Bedürfnisse von Allergikerinnen und Allergiker

Bei der Pflegeserie ARTLESS geht Rivelles nochmals verstärkt auf die Bedürfnisse sensibler Haut sowie von Allergikerinnen und Allergier ein, indem auch natürliche Inhaltsstoffe, die zu Reizungen und Unverträglichkeiten führen können, nicht eingesetzt werden. Statt potenziell allergieauslösender Stoffe wie Ringelblume, Kamille, Arnika, ätherische Öle oder Minze setzen ARTLESS auf Bio-Haferöl und Bio-Brokkolisamenöl. Die duft- und salycatfreie Pflegeserie ARTLESS eigne sich daher auch für empfindliche Personen mit Unverträglichkeiten oder Heuschnupfen.

 

Ansporn aus der eigenen Geschichte

Dahinter steht die eigene Geschichte von Gründerin Nadia Rivelles, die seit ihrer Kindheit an Allergien und Unverträglichkeiten leidet. Sie erzählt: „Ich musste immer auf meine Ernährung achten, machte mir aber lange keine Gedanken darüber, dass auch Kosmetika die Gesundheit wesentlich beeinflussen.“ Nach der Geburt ihrer Tochter Yva befasste sich Nadia Rivelles intensiv mit dem Thema Kosmetik und verbannte daraufhin die gesamte konventionelle Kosmetika aus ihrem Badezimmerschrank. „Ich wollte meiner Tochter Yva Rivelles ein unbelastetes Aufwachsen ermöglichen“, erklärt sie.

 

Nadia Rivelles mit Tochter Yva

NADIA RIVELLES MIT TOCHTER YVA RIVELLES

 

Hauseigene Produktion von A-Z

Heute kontrollieren Nadia Rivelles und ihr Lebenspartner Mario Kiener jeden Schritt in der Herstellung der Rivelles-Produkte. „Wir wollen so autark wie möglich arbeiten“, erklärt mir Nadia am Telefon. Von Fotos, über den Etikettendruck zur Pflanzenextraktion – alles geschieht im eigenen Haus. Nadia selber ist ausgebildete Grafikerin, ihr Partner Mario Fotograf und Coiffeur. Unterstützt werden die beiden von Nadia’s Schwester, die Labormedizinerin ist, sowie ihrer Mutter, die sich um den Vertrieb kümmert. Ein engagiertes, kleines Familienunternehmen!

 

Innovativ und ökologisch

Ein besonderes Gewicht legt Rivelles auf Umweltschutz, biologischen Anbau und Fair Trade.  Um einen Beitrag zur Reduktion von Abfall, CO2 und Erdöl zu leisten, hat Rivelles einen Bio-Plastik mitentwickelt, der zu 60 % aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und vollständig biologisch abbaubar ist. Der braune Kunststoff wird aus Abfällen der Holzindustrie hergestellt und verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Erdöl gegenüber konventionellen Verpackungen. Die Produkte von Rivelles sind zudem konform mit gängigen Naturkosmetik-Zertifizierungen und 100 % vegan.

Plastikfreies Badezimmer: So geht’s

Ein Leben ohne Plastik? Ohne Abfall? Aktuell noch schwer vorzustellen – aber immer mehr Menschen nehmen die Herausforderung an. In diesem Blogpost zeige ich dir in 10 Schritten, wie du bei deiner täglichen Körperpflege auf Plastik verzichten und Abfall vermeiden kannst.

 

1. PLASTIKFREIE ZAHNBÜRSTEN

Bei den Zahnbürsten gibt es inzwischen plastikfreie Varianten aus Bambus. Ein Bambusbaum wächst 10 Meter im Tag ohne dass man ihn speziell bewässern müsste. Dies macht Bambus zu einer interessanten, umweltschonenden Plastik-Alternative.

Nachhaltige Zahnbürste blau

Ich habe die Bambus-Zahnbürsten von Hydrophil  im Sortiment, da sie fair hergestellt werden und Hydrophil ein Social Business ist. Der Bambus stammt aus einem FSC-zertifizierten Wald in der Nähe von Shanghai, wo die Zahnbürsten auch produziert werden. Zwei der Hydrophil-Gründer haben die Produktionsstätte selbst besucht. Die Zahnbürste ist BPA-frei und vegan.

 

2. PLASTIKFREIE ZAHNPASTA

Auch bei der Zahnpasta kann man sich den Plastik sparen: Die Alternativen heissen feste Zahnpasta, Zahnöl (auch: Mundöl) und Denttabs.

 

Feste Zahnpasta

Die feste Zahnpasta von Lamazuna kommt wie ein Lolli daher: am Stiel. Zum Zähneputzen die Zahnbürste etwas anfeuchten und über den Zahnpastablock streichen. Dabei wirst du erstaunt feststellen, dass die Zahnpasta im Mund leicht schäumt, genau wie eine gewohnte Zahnpasta. Der Lolli enthält einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl, welches für ein angenehmes Frischegefühl nach dem Zähneputzen sorgt.

Feste Zahnpasta

Es braucht nur eine ganz kleine Menge feste Zahnpasta je Putz-Einheit: Die feste Zahnpasta hält doppelt so lange wie eine herkömmliche Plastiktube. Sie ist ideal nicht nur zum Reisen (keine Flüssigkeit) und Backpacken (kaum Gewicht), sondern auch zum Wandern oder Trekken, da die Inhaltsstoffe die Umwelt nicht belasten. Der Stiel kann auf dem Kompost entsorgt werden.

 

Zahnöl (Mundöl)

Ohne Schaum, aber ebenfalls sehr effektiv ist ein gutes Zahn- oder Mundöl. Einfach eine kleine Menge (etwa einen Teelöffel) in den Mund nehmen und durch die Zähne „ziehen“. Anschliessend ausspucken und die Zähne wie gewohnt putzen. Ein Rest Öl darf zwischen den Zähnen zurück bleiben: im Unterschied zu einer herkömmlicher Zahnpasta musst du dir bei einem guten, biologischen Zahnöl keine Sorgen machen, dass du beim nächsten Herunterschlucken etwas zu dir nimmst, was dir nicht guttut.

Mundöl

Das Mundöl von Hydrophil beispielsweise beinhaltet unter anderem Salbei-, Sesam-, Anis- und Kardamomöl. Diese hochwertigen Öle unterstützen die natürlichen Funktionen der Mundschleimhaut und wehren Plaque und Karies verursachende Bakterien ab. Auch Kinder können es problemlos verwenden. Es kommt in einer stilechten Opalglasflasche daher, ist vegan und fair gehandelt. Zahnöle kann man auch selber herstellen, indem man in einem Konfiglas antibaketerielle und entzündungshemmende Öle wie Sesamöl, Neemöl, Teebaumöl, Salbeiöl und Kokosöl mischt.

 

Denttabs

Denttabs sind Zahntabletten, die man vor dem Zähneputzen zerkaut. Anschliessend kann man mit Zähne wie gewohnt mit einer angefeuchteten Zahnpasta putzen. Wie die feste Zahnpasta auch praktisch für unterwegs und Handgepäck. Schmeckt ganz normal zahnpastig-minzig-frisch, enthält aber im Unterschied zur festen Zahnpasta von Lamazuna (oder zum Zahnöl) weniger naturreine Inhaltsstoffe.

 

3. PLASTIKFREIES DUSCHMITTEL

Back to the roots – aber doch nicht ganz. Flüssiges Duschmittel kann ganz einfach durch die gute alte Seife ersetzt werden. Qualitätsunterschiede gibt es hier vor allem bei den Rohstoffen und den Düften. Naturseife ist kein geschützter Begriff – ein INCI-Check lohnt sich. Eine echte Naturseife enthält neben ätherischen Ölen nur verseifte Pflanzenöle („Sodium XY“).

Handgemachte vegane Seife Zeder von maisoap. Kaltgerührt, vegan, Rohkostqualität.

Handgemachte vegane Seife Lavendel von maisoap. Kaltgerührt, vegan, Rohkostqualität.

 

Die wunderhübsch verpackten und sehr fein duftenden Seifen von maisoap stammen aus einer Mini-Seifen-Manufaktur in Friedrichshein, Berlin. Sie werden mit Liebe von Hand hergestellt und verpackt. Durch das Kaltrührverfahren bleiben die Vitamine und ungesättigten Fettsäueren in der Seife enthalten (Rohkostqualität). Nicht alles Öl wird verseift: Die Seifen sind sogenannt überfettet und dadurch super pflegend. Sie sind mit einem biologisch abbaubaren Plastik umwickelt, weil sie sonst durchs Papier fetten würden.

 

4. PLASTIKFREIES SHAMPOO / HAAREWASCHEN

Mit einer Seife die Haare zu waschen führt gerade bei längeren Haaren oft zu strohigen Haaren und dem Gefühl, als hätte man einen Deckel über dem Kopf. Ich empfehle daher, ein festes Shampoo zu verwenden. Es enthält Tenside auf Pflanzenbasis, die spezifisch auf die Haare abgestimmt sind. Anwendung: In den Händen aufschäumen (wie eine Seife zwischen den Händen rubbeln) oder direkt auf dem Haarboden aufschäumen. Anschliessend wie gewohnt die Haare waschen.

Festes Shampoo Weißtanne

Wer’s besonders naturnah mag, kann auch mit Tonerde oder Roggenmehl seine Haare waschen. Das braucht etwas Geduld, bis sich Kopfhaut und Haar darauf eingestellt haben, kann aber dann sehr gut funktionieren. Tipp: Beim Haarewaschen mit Tonerde oder Roggenmehl zum Schluss immer eine saure Rinse machen, damit sich die Haarschuppenschicht schliessen kann.

 

5. PLASTIKFREIE HAARPFLEGE

Haarpraktiker sagen: Eigentlich hast du deine Haarkur schon auf dem Kopf. Deine Kopfhaut gibt Schweiss und Talg ab (wie jede andere Stelle deiner Haut auch), die zusammen deine ureigene, perfekt auf dich abgestimmte Haarpflege bilden. Mit dem Haarebürsten verteilst du sie bis in die Haarspitzen. Daher empfehlen Haarpraktiker tägliches Haarebürsten in alle Richtungen genauso wie tägliches Zähneputzen.

Durch das Bürsten werden Ablagerungen von Shampoo-, Pflege- und Stylingprodukten von der Kopfhaut genommen, die dadurch wieder atmen und ihre Balance (Säureschutzmantel, Talg, Feuchtigkeit) finden kann. Regelmässiges Haarebürsten (oder bei kurzen Haaren eher: Kopfhautbürsten) ist aus diesem Grund übrigens eine der besten Präventionsmassnahmen gegen Haarausfall.

Bei längeren Haaren, trockener Kopfhaut oder trockenen Haaren wirken gute Haaröle Wunder. Haaröle werden vor dem Haarewaschen in die Kopfhaut und in die Haarspitzen einmassiert und anschliessend gründlich ausgewaschen. Ich habe verschiedentlich Menschen getroffen, die hier ganz einfach auf Alleskönner Kokosöl schwören, das im Glas gekauft werden kann. Kokosöl kann aber einen Fettfilm auf den Haaren hinterlassen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Haaröl von Abhati gemacht, das ebenfalls in einem Glas verpackt ist. Die Haare fühlen sich danach kräftig an und haben einen intensiven Glanz ohne Fettfilm.

Abhati Hair Oil CHAMBAL

Haaröl kann auch als tolle Haarspitzenpflege eingesetzt werden: In die feuchten oder trockenen Haarspitzen einmassieren. Bei trockenen Haaren oder Locken „dörf’s e bitzeli meh sii“. Bei allen anderen genügen zwei Tropfen! Bei Haarölen die INCI prüfen: Sind da wirklich nur Öle drin? Wenn du es einfach halten willst, kannst du zu einem guten Arganöl greifen: Es ist hochwertig und ohne Firlefranz. Und kann gleichzeitig als Bartöl, Gesichtsöl, Bodylotion und zum Abschminken benutzt werden (vgl. weiter unten).

bepure Haaröl

6. PLASTIKFREIES DEO

Ich erlebe immer wieder, welche Erlösung es für meine Kundinnen und Kunden ist, ein aluminiumfreies Deo zu finden, auf das sie sich verlassen können. Etwas vereinfacht gesagt wirken diejenigen Naturdeos richtig gut, die genügend Natron  und antibakterielle ätherische und pflanzliche Öle enthalten. Sie bekämpfen wirksam Bakterien und übertünchen nicht einfach schlechte Düfte. Ein solches Deo bietet Lamazuna nun auch in fester Form an. Es riecht neutral.

Festes Deo

 

7. PLASTIKFREIE WATTESTÄBCHEN

Oriculi Ohrenstäbchen

 

Mit nur einem Bambusstäbchen kann der umweltbewusste Mensch sämtliche weiteren Wattestäbchen seines Lebens ersetzen. Das spezielle Bambusstäbchen heisst Oriculi und gehört schon seit Jahrhunderten zur chinesischen und japanischen Tradition. Mit dem gebogenen Ende des Oriculis wird der äußere Bereich des Ohrs von unästhetischem Ohrenschmalz befreit. An der Schlaufe kann das Stäbchen aufgehängt werden, damit es im Bad nicht verschwindet und immer zum Einsatz bereit steht.

Zum Abschminken der Augenpartie nutze ich jedoch ein flauschiges Wattestäbchen.  Von Hydrophil gibt es plastikfreie Wattestäbchen aus Bambus und Bio-Baumwolle.

 

Wattestäbchen

 

8. PLASTIKFREIE BODYLOTION

Die plastikfreie Bodylotion ist ein (Körper-)Öl oder eine plastikfrei verpackte Bodybutter.

Öle sind quasi eine konzentrierte Form einer Lotion und werden normalerweise in Glasflaschen verkauft. Viele haben zuerst Bedenken, die Haut könnte zu fettig werden bei der Verwendung eines Öls als Bodylotion. Das kommt jedoch sehr auf Öl-Art und Qualität an. Ich habe mich unter anderem für die Körperöle von bepure entschieden, weil die extrem gut einziehen. Es sind zudem reine Naturölmischungen und fair hergestellt.

Tipp: Direkt nach dem Duschen aufgetragen, werden Öle von der Haut noch besser absorbiert als auf der trockenen Haut. So musst du auch mit dem Anziehen nicht warten.

Eine weitere Möglichkeit sind Bodybutters, die man teilweise auch in Mehrwegdöslein kaufen kann oder dann die feste Kakaobuttter von Lamazuna, die nur in einem Karton eingepackt ist:

 

Feste Bodylotion Kakaobutter

9. PLASTIKFREIE GESICHTSPFLEGE

Reinigung

Disclaimer: Welches für dich die optimale Reinigung ist, hängt nicht nur von deinen Gewohnheiten und deinem ökologischen Bewusstsein, sondern auch von deinem Hauttyp und Hautzustand ab. Hier stelle ich einfach Möglichkeiten vor. Welche für dich passt, können wir gerne bei einem Gespräch oder an einem unserer Workshops abklären.

Zur Reinigung des Gesichts kannst du entweder eine milde, feste Seife verwenden wie z.B. die kaltgerührten Seifen von maisoap. Oder du nutzt eine Reinigungsmilch, die in einer Glasflasche verpackt ist (z.B. von Nurture My Body), zusammen mit einem Konjac-Schwamm. Letzteren kannst du am Morgen auch ohne Produkt, also nur mit Wasser, benutzen. Dritte Möglichkeit ist die Oil Cleansing-Methode. Dazu trägst du zuerst ein Öl (Arganöl, Kokosöl, …) auf die Haut auf. Anschliessend befeuchtest du einen Waschlappen mit heissem Wasser. Diesen hältst du ein paar Sekunden vor dein Gesicht, so dass sich durch die Wärme die Poren der Haut öffnen können. Danach wischst du den Schmutz auf dem Gesicht zusammen mit dem Öl weg. Das verbliebene Öl ist gleichzeitig eine Pflege für deine Haut. Waschlappen regelmässig bei mindestens 60° waschen.

Den Konjac-Schwamm kannst du bis zu etwa drei Monate nutzen. Am Ende seiner Lebensdauer kannst du ihn in einem Blumentopf vergraben oder auf den Kompost geben. In Japan wird der Konjac-Schwamm schon seit über 1500 Jahren zur täglich Reinigung des Gesichts, in Korea zur Babypflege verwendet. Er ist zu 100% pflanzlich und wird aus der Knolle der Konjacwurzel gewonnen. Er spendet Feuchtigkeit und hilft durch seine alkalische Eigenschaft bei unreiner und zu Akne neigender Haut. Nebst einer tiefen Reinigung erfährt deine Haut mit dem Konjac-Schwamm auch immer ein sanftes Peeling.

 

 

Abschminken

Zum plastikfreien Abschminken kannst du ebenfalls ein Öl verwenden (löst auch wasserfestes Make-Up) oder eine Reinigungscreme in einem Glasbehälter. Du trägst zuerst das Produkt auf die Haut auf und wischst sie nachher mit dem eingeweichten Konjac-Schwamm ab. Bei den Augen nehme ich am Schluss jeweils ein (Bambus-)Wattestäbchen für die letzten Produktreste.

Es gibt auch Baumwoll-Wattepads, jedoch überzeugen die mich persönlich bis jetzt weniger. Ich erwähne sie daher nur am Rande.

 

Pflegen

Ja, auch hier kanst du wieder auf ein hochwertiges Öl zurück greifen. Ich habe viele Kunden und Kundinnen, die wollen gar keine Cremes mehr, nachdem sie die tollen Öle von bepure entdeckt haben 😉

 

bepure Naturöle_Gesichtsöle_Argan_Kaktusfeige_Bartöl

Auch bei der Pflege gilt: Sie muss zu deinem Hauttyp und dem Zustand deiner Haut passen. Wir beraten dich gerne.

 

10. AUFBEWAHRUNG VON FESTER KOSMETIK

Nachdem du jetzt vielleicht Lust auf feste Seife, festes Shampoo und festes Deo bekommen hast, hier noch ein paar Tipps zur Aufbewahrung.

Feste Seife: Entweder ausserhalb der Dusche aufbewahren oder oberhalb des Duschbrausenkopfes aufhängen (Kleines Loch in die Seife machen und Naturschnur durchziehen). Die Seife muss zwischen dem Anwenden trocknen können, sonst weicht sie auf und nutzt sich (zu) schnell ab.

Festes Shampoo: Die Shampooblöcke von Lamazuna eigenen sich weniger zum Aufhängen, weil sie kleiner sind. Jedoch passen sie perfekt in die Aufbewahrungsgläser von Lamazuna, die einen teil-offenen Deckel haben. Auf den Deckel gedreht, schützt das Aufbewahrungsglas vor konstantem Abgeduscht-Werden und das Wasser im Glas kann ablaufen.

Festes Deo und feste Kakaobutter: In einer kleinen Schale, einem offenen Konfiglas oder ebenfalls im Aufbewahrungsglas von Lamazuna. Letzteres ist auch toll für Reisen.

Aufbewahrungsglas

 

Vegan Talk: Vegane Ernährung & Kosmetik

Ich lasse mich sehr gerne von veganen Freunden bekochen. Das ist immer lecker, und es hinterlässt ein gutes Gefühl. Es ist mir bei ORGANIC BODY CARE auch ein Anliegen, vegane Körperpflege-Produkte anzubieten. Praktisch alle Labels in meinem Laden sind vegan zertifiziert. Aber wie wäre es denn, 100 % vegan zu leben?

Sandra Weber, Gründerin des veganen Frühstückscafés und gleichnamigen Magazins Vlowers, hat vor vier Jahren auf einen veganen Lebensstil umgestellt. An diesem Abend berichtet sie von ihren Erfahrungen und beantwortet meine Frage: Sag mal Sandra, wie wird bzw. wie lebt man eigentlich (strikt) vegan?

Vegan Talk 21.3.2017

Vegan zu leben, bedeutet der Verzicht auf alle Produkte mit Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs sowie auf Produkte, die an Tieren getestet wurde.  Wer sich mit dem veganen Lebensstil befasst, kommt vom Thema Ernährung bald auch auf Kleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. An diesem Abend beantworten Sandra und ich die wichtigsten Fragen zu veganer Ernährung und Kosmetik.

 

Vegan Talk: Vegane Ernährung und Kosmetik

Wann: Montag, 20. März 2017, 18.15 Uhr

Wo: ORGANIC BODY CARE, Badenerstrasse 131, 8004 Zürich

An diesem Abend sprechen Sandra und Regula über vegane Ernährung und Kosmetikprodukte und beantworten Fragen der Gäste – locker, frisch und unterhaltsam.

Regula Kramer ist Gründerin von ORGANIC BODY CARE, dem Concept Store für Slow Cosmetics in Zürich. Im handverlesenen Sortiment führt sie Labels, die ihre biologische, vegane Naturkosmetik mit Leidenschaft herstellen. Auf Meetup führt sie die Gruppe "Bio, vegan & zero Waste: Meetup nachhaltige Kosmetik", um Menschen zusammen zu bringen, die sich für Nachhaltigkeit in der Kosmetik interessieren und engagieren.

Sandra Weber ist die Gründerin von Vlowers, dem veganen Frühstückscafé in Zürich und gleichnamigen Magazin. Sie lebt seit 5 Jahren vegan. Kürzlich hat sie das E-Book „Vegan mit Kopf & Herz“ veröffentlicht, einen Umstiegratgeber für eine empathischere Ernährung, der unter anderem die Themen Gesundheit, Rezepte und Kommunikation umfasst.

Für den kleinen Appetit und Durst gibt es vegane Muffins von Sandra und eine Auswahl an Tees. Zudem halte ich natürlich ein veganes Kosmetik-Goodie für dich bereit.

Der Event ist grundsätzlich kostenlos, ein Unkostenbeitrag von CHF 5.- ist jedoch herzlich willkommen.

Anmeldung für den Vegan Talk

Please enter your name.
Please enter a message.

Bio, vegan & zero-waste: Meetup nachhaltige Kosmetik

Du schätzt es, wenn deine Alltagsprodukte fair und ökologisch produziert wurden? Du kaufst bio und vielleicht auch vegan ein? Du willst Plastik vermeiden, in Nahrungsmitteln, Kosmetik und deinem Körper? Dir ist bewusst, dass dein Körper alles aufnimmt, was du auf deine Haut aufträgst und du achtest daher auf naturbelassene Inhaltsstoffe? Du bist Mami oder Papa geworden, und befasst dich seither verstärkt mit Chemie in Kosmetik?

Wir sind eine neue Generation Konsumentinnen und Konsumten, die bewusst konsumiert. Wir suchen das Echte, Ursprüngliche, Natürliche. Wir haben es satt, uns täglich Produkte ohne nachhaltige Wirkung, jedoch mit möglicherweise sehr negativen Effekten auf Haut und Umwelt auf unsere Haut aufzutragen. Weder Umwelt, Mensch oder Tier sollen durch unseren Lebensstil leiden. Wir sind fasziniert von dem, was die Natur an Rohstoffen bieten kann für aussergewöhnliche Pflegeergebnisse. Statt Firlefanz und grosses Marketing wollen wir Qualität, Transparenz und Produkte im Einklang mit der Natur. Manche von uns behelfen sich mit ganz einfachen und trotzdem hochwertigen Pflegeprodukten wie Tonerde und Kokosöl. Andere mixen sich ihre eigenen Cremes, Zahnöle, Lippenbalsame und Badesalze. Bei Selbstgemachtem weiss man garantiert, was im Produkt drin ist. Und viele von uns begeben sich auf die Pirsch nach Labels, die unsere Kriterien in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit erfüllen. Wie trennt man da den Spreu vom Weizen? Was funktioniert, was nicht? Worauf achten wir? Welche DIY-Rezepte sind super einfach und super lässig? Woher bekomme ich die Rohstoffe und Tiegel? Ist jetzt Backpulver gut für die Zähne oder doch nicht? Was erwartet mit bei der Umstellung von konventioneller auf 100% natürliche Kosmetik? Welches Deo ist das beste? Wo bekomme ich ein feines Parfum ohne giftige, synthetische Duftstoffe? Wie wende ich ein festes Shampoo an? Wie gehen Hygiene und der Verzicht auf Verpackungen (Zero-Waste) zusammen?

Weil ich immer mehr Menschen kenne, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, habe ich eine Gruppe auf der Plattform Meetup* gegründet: Bio, vegan & zero-waste: Meetup nachhaltige Kosmetik. Lass dich an den Gruppenevents informieren und inspirieren und teile deine eigenen Erfahrungen und dein Wissen mit Gleichgesinnten. Nutze die Gruppe als Plattform, um deine eigenen Projekte oder dein Engagement in diesem Bereich mit Gleichgesinnten zu teilen. Ich freue mich, wenn du dich aktiv einbringst mit deinen Ideen und Erfahrungen.

Von Organic Body Care her planen wir DIY-Workshops, naturkosmetischen Hautanalysen und inspirierende Gespräche mit VorreiterInnen der neuen Generation nachhaltiger Kosmetik-Labels. Etwas fehlt? Schreib mir! Willst du dich „einhängen“? Meld dich! Wir freuen uns über alle, die Lust haben zu beweisen, dass Spass, ein natürlicher, gesunder Lifestyle und bewusster Konsum eine unschlagbare Kombination sind!

Tritt gleich der Gruppe auf Meetup bei!

* Meetup ist eine unabhängige Eventplattform, die Menschen zusammenbringt: „Überall auf der Welt bringt Meetup Menschen zusammen, um mehr von den Dingen zu erleben die ihnen wirklich wichtig sind. Wenn wir zusammenkommen und gemeinsam unseren Interessen folgen, werden wir zur besten Version von uns selbst. Meetup vernetzt euch, um gemeinsam mehr zu unternehmen, mehr zu entdecken, mehr zu lernen und mehr zu leben!“ Um mitmachen zu können, musst du ein Profil eröffnen. (Gratis – Ein Nutzername und ein Passwort, und du bist dabei.)

10 Massnahmen für Nachhaltigkeit bei ORGANIC BODY CARE

Woher kommen die Produkte von ORGANIC BODY CARE? Diese Frage interessierte euch in den ersten Monaten seit der Eröffnung. Nicht nur, weil die Labels, die ORGANIC BODY CARE führt, noch weitgehend unbekannt sind. Es war euch auch ein Anliegen, möglichst lokale Produkte kaufen können. Ich finde das toll, denn ich teile dieses Anliegen. Und ich freue mich, dass ich euch mit Abhati und bepure zwei in der Schweiz produzierte Labels anbieten kann, die mich von Duft über Wirkung zu Herstellung bis Verpackung auf der ganzen Linie überzeugen.

Nur eines ist klar: Die Rohstoffe von Kosmetik, die in der Schweiz produziert wird, kommen nur zu einem ganz kleinen Teil aus der Schweiz. Die Absicht ist gut, aber das Konzept geht noch nicht ganz auf. Oder habt ihr beim Einkaufen schon mal nach Schweizer Kaffee oder Schweizer Bananen gefragt? Klar, tolle Unternehmen aus der Schweiz, die fair und ökologisch Rohstoffe beziehen, unterstütze ich gerne. Weil der Markt hier leider aber noch nicht genug Auswahl bietet an Labels der neuen Generation Naturkosmetik, gucke ich auch im Ausland nach den besten Produkten. Gleichzeitig habe ich mir aber nochmals intensiv Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und Kosmetik gemacht.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt bei ORGANIC BODY CARE. Ich habe euch schon berichtet, wie streng ich nach Bio-Qualität, Naturbelassenheit und Verträglichkeit der Inhaltsstoffen meine Produkte auswähle. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Böden, das Grundwasser und den Mensch.

Darüber hinaus habe ich mich für folgende 10 Massnahmen entschieden:

1. Ich beziehe, wann immer möglich, Produkte aus der Schweiz oder Europa. (vgl. oben)
2. Ich importiere CO2-neutral (Partner: myclimate).
3. Ich bevorzuge Produkte mit nachhaltigen Verpackungskonzepten.
4. Ich verwende Verpackungsmaterial, das mir Lieferanten zuschicken, ein zweites Mal oder drittes Mal. Selber beziehe ich nur ökologisches Verpackungsmaterial ohne Plastik.
5. Ich suche und verkaufe innovative, umweltfreundliche Kosmetikprodukte (Stichworte: Zero-Waste, Grundwasserschutz, Klimaschutz) und unterstütze entsprechende Labels darin, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu werden.
6. Ich frage persönlich nach, woher die Labels ihre Rohstoffe beziehen und achte auf faire Löhne und lokalen Rohstoffbezug.
7. Ich beziehe keine Produkte mit Palmöl. Eine Ausnahme bilden Seifen mit Palmöl, das von langjährigen Bauernkooperativen biologisch und nachhaltig angebaut und vom Kosmetiklabel im Rahmen einer Fair-Trade-Partnerschaft bezogen wird.
8. Alle Produkte sind frei von Tierversuchen.
9. Ich bevorzuge vegane Produkte.*
10. Ich bevorzuge Kleinstmanufakturen und Familienbetriebe, die ihre Naturkosmetik mit Herzblut, grosser Sorgfalt und einer Portion Idealismus herstellen.

* Bei den tierischen Produkten handelt es sich meist um Schlachtabfälle. Es ist für mich als Vegetarierin konsquent, diese Inhaltsstoffe bei meinen Produkten auszuschliessen. Ich habe jedoch eine sehr pflegende, von Hand hergestellte Lippenpomade mit Bio-Bienenwachs im Sortiment. Zu dieser Ausnahme stehe ich ebenso.

Mit diesen Massnahmen möchte ich einen Beitrag zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit von ORGANIC BODY CARE leisten. Worauf achtet ihr euch besonders, wenn ihr nachhaltige Kosmetik kaufen wollt? Ich freue mich über eure Rückmeldungen und Anregungen!