Unser nächster Beratungstag: Freitag, 29. September 2017

10 Massnahmen für Nachhaltigkeit bei ORGANIC BODY CARE

Woher kommen die Produkte von ORGANIC BODY CARE? Diese Frage interessierte euch in den ersten Monaten seit der Eröffnung. Nicht nur, weil die Labels, die ORGANIC BODY CARE führt, noch weitgehend unbekannt sind. Es war euch auch ein Anliegen, möglichst lokale Produkte kaufen können. Ich finde das toll, denn ich teile dieses Anliegen. Und ich freue mich, dass ich euch mit Abhati und bepure zwei in der Schweiz produzierte Labels anbieten kann, die mich von Duft über Wirkung zu Herstellung bis Verpackung auf der ganzen Linie überzeugen.

Nur eines ist klar: Die Rohstoffe von Kosmetik, die in der Schweiz produziert wird, kommen nur zu einem ganz kleinen Teil aus der Schweiz. Die Absicht ist gut, aber das Konzept geht noch nicht ganz auf. Oder habt ihr beim Einkaufen schon mal nach Schweizer Kaffee oder Schweizer Bananen gefragt? Klar, tolle Unternehmen aus der Schweiz, die fair und ökologisch Rohstoffe beziehen, unterstütze ich gerne. Weil der Markt hier leider aber noch nicht genug Auswahl bietet an Labels der neuen Generation Naturkosmetik, gucke ich auch im Ausland nach den besten Produkten. Gleichzeitig habe ich mir aber nochmals intensiv Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und Kosmetik gemacht.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt bei ORGANIC BODY CARE. Ich habe euch schon berichtet, wie streng ich nach Bio-Qualität, Naturbelassenheit und Verträglichkeit der Inhaltsstoffen meine Produkte auswähle. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Böden, das Grundwasser und den Mensch.

Darüber hinaus habe ich mich für folgende 10 Massnahmen entschieden:

1. Ich beziehe, wann immer möglich, Produkte aus der Schweiz oder Europa. (vgl. oben)
2. Ich importiere CO2-neutral (Partner: myclimate).
3. Ich bevorzuge Produkte mit nachhaltigen Verpackungskonzepten.
4. Ich verwende Verpackungsmaterial, das mir Lieferanten zuschicken, ein zweites Mal oder drittes Mal. Selber beziehe ich nur ökologisches Verpackungsmaterial ohne Plastik.
5. Ich suche und verkaufe innovative, umweltfreundliche Kosmetikprodukte (Stichworte: Zero-Waste, Grundwasserschutz, Klimaschutz) und unterstütze entsprechende Labels darin, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu werden.
6. Ich frage persönlich nach, woher die Labels ihre Rohstoffe beziehen und achte auf faire Löhne und lokalen Rohstoffbezug.
7. Ich beziehe keine Produkte mit Palmöl. Eine Ausnahme bilden Seifen mit Palmöl, das von langjährigen Bauernkooperativen biologisch und nachhaltig angebaut und vom Kosmetiklabel im Rahmen einer Fair-Trade-Partnerschaft bezogen wird.
8. Alle Produkte sind frei von Tierversuchen.
9. Ich bevorzuge vegane Produkte.*
10. Ich bevorzuge Kleinstmanufakturen und Familienbetriebe, die ihre Naturkosmetik mit Herzblut, grosser Sorgfalt und einer Portion Idealismus herstellen.

* Bei den tierischen Produkten handelt es sich meist um Schlachtabfälle. Es ist für mich als Vegetarierin konsquent, diese Inhaltsstoffe bei meinen Produkten auszuschliessen. Ich habe jedoch eine sehr pflegende, von Hand hergestellte Lippenpomade mit Bio-Bienenwachs im Sortiment. Zu dieser Ausnahme stehe ich ebenso.

Mit diesen Massnahmen möchte ich einen Beitrag zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit von ORGANIC BODY CARE leisten. Worauf achtet ihr euch besonders, wenn ihr nachhaltige Kosmetik kaufen wollt? Ich freue mich über eure Rückmeldungen und Anregungen!